Philip Beck Bildaufnahmen von Polizeibeamten
Möglichkeiten und Grenzen der Gefahrenabwehr gegen das Fotografieren und Filmen von Polizeibeamten
Hamburg 2024, 240 Seiten
[…] Das Werk ist ein Fundus für die Pro- und Contra-Argumente anhand der jeweiligen Vorschriften. Es ist sehr zu begrüßen, dass eine Publikation erschienen ist, die die Schnittstellen zwischen europäischem und nationalem Recht […]
Zum Inhalt
Dass Personen Polizeieinsätze filmen und fotografieren und die Aufnahmen anschließend in den sozialen Netzwerken verbreiten, ist in den letzten Jahren relevanter denn je geworden.
In dieser Studie wird deshalb die Frage untersucht, ob Polizeibeamte sich gegen sie fotografierende oder filmende Personen mit gefahrenabwehrrechtlichen Maßnahmen zur Wehr setzen dürfen. Dabei wird aufgezeigt, dass sich rechtliche Schranken hinsichtlich der Anfertigung von Bildaufnahmen aus unterschiedlichen Rechtsregimen ergeben können.
Gegenstand der Untersuchung sind sowohl Maßnahmen gegenüber Presseangehörigen als auch gegenüber Privaten, wobei die Frage ihrer Rechtmäßigkeit unterschiedlich zu beantworten ist.
Bibliografische Daten
| Autor | Philip Beck |
| Titel | Bildaufnahmen von Polizeibeamten |
| Untertitel | Möglichkeiten und Grenzen der Gefahrenabwehr gegen das Fotografieren und Filmen von Polizeibeamten |
| Seiten | 240 |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Erscheinungsdatum | 28.06.2024 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-339-14052-4 |
| eISBN (eBook) | 978-3-339-14053-1 |
| Schriftenreihe | Schriften zum Persönlichkeitsrecht |
| Band | 19 |
Rezensionen
[…] Das Werk ist ein Fundus für die Pro- und Contra-Argumente anhand der jeweiligen Vorschriften. Es ist sehr zu begrüßen, dass eine Publikation erschienen ist, die die Schnittstellen zwischen europäischem und nationalem Recht herausarbeitet und zugleich praxisnah verfasst ist. Das Werk kann sowohl Wissenschaft als auch Praxis empfohlen werden.
[…] Fazit: Der Verfasser hat sich einem kniffligen Thema gewidmet, das sich dem schnellen Zugriff entzieht. Sowohl die konkreten Umstände der jeweiligen einzelnen Einsatzsituation als auch die teilweise diffizile Rechtslage verhindern verallgemeinernde Antworten für alle denkbaren Fälle. Umso bedeutsamer scheint es, auf ein Buch zugreifen zu können, das die denkbaren Situationen rechtlich nachvollziehbar durchleuchtet. Die Materie sollte aus Gründen der Rechtssicherheit nicht nur in der polizeilichen Ausbildung unerlässlich sein; sie eignet sich wegen ihrer rechtsübergreifenden Zusammenhänge und Bezüge auch als bedeutungsvoller und praxisrelevanter Stoff für fachliche Prüfungen.
[…] Seine schlüssig nachvollziehbaren und rechtlich durchaus gut vertretbaren Ergebnisse aus den einzelnen Kapiteln resümiert der Verfasser am Ende des Werks in einer übersichtlichen achtseitigen Zusammenfassung (S. 203 ff.).
Fazit: Der Verfasser hat sich einem kniffligen Thema gewidmet, das sich dem schnellen Zugriff entzieht. Sowohl die konkreten Umstände der jeweiligen einzelnen Einsatzsituation als auch die teilweise diffizile Rechtslage verhindern verallgemeinernde Antworten für alle denkbaren Fälle. Um so bedeutsamer scheint es, auf ein Buch zugreifen zu können, das die denkbaren Situationen rechtlich nachvollziehbar durchleuchtet. Die Materie sollte aus Gründen der Rechtssicherheit nicht nur in der polizeilichen Ausbildung unerlässlich sein; sie eignet sich wegen ihrer rechtsübergreifenden Zusammenhänge und Bezüge auch als bedeutungsvoller und praxisrelevanter Stoff für fachliche Prüfungen.
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