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Zugang zu Geodaten

Eine deutsch-polnische rechtsvergleichende Analyse im europäischen Kontext

Beiträge zu Datenschutz und Informationsfreiheit, Band 37

Hamburg , 290 Seiten

ISBN 978-3-339-14026-5 (Print)

ISBN 978-3-339-14027-2 (eBook)

Zum Inhalt

Geodaten, also Daten, die einen direkten oder indirekten Bezug zu einem bestimmten Standort oder geografischen Gebiet haben, haben unzählige Anwendungsmöglichkeiten ganz unabhängig davon, ob sie privaten oder öffentlichen Charakter aufweisen. Wegen ihres hohen Werts und ihrer Nützlichkeit werden sie als digitaler Rohstoff bezeichnet. Die Betonung liegt dabei auf dem digitalen, weil sich ihr ganzes Potenzial erst in der interoperablen Nutzung, also ohne manuelles Eingreifen, entfaltet.

In dieser Monographie wurden die in unterschiedlichen Formen und Arten vorhandenen privaten wie auch öffentlichen Geodaten begrifflich erfasst, um sie dann im Rechtsystem der amtlichen Informationen und Umweltinformationen zu verorten und Zugangseinschränkungen zu diesen Arten der Daten auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. Dazu wurden beispielhaft rechtsvergleichend Deutschland und Polen analysiert, um daraus allgemeinere Schlussfolgerungen zu ziehen.

Im Einzelnen wurde geprüft, wie nützlich die rechtliche Kategorie der Geodaten ist und wie gut sie sich im Vergleich zu anderen Datenarten in das Rechtssystem einordnet. Zunächst geht es um die Zugangsmodelle und Berechtigungen für private und öffentliche Geodaten. Abschließend wurde am Beispiel personenbezogener Daten analysiert, wie wirksam sind privatrechtliche Bestimmungen des Dienstes Google Street View und des deutschen Datenschutzkodexes für Geodatendienste im Vergleich zu öffentlich-rechtlichen Regulierungen.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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