Habilitationsschrift: Bewegte Eigennamen: Namenintegration und Namentranslation im Sprachenpaar Deutsch-Ungarisch

Bewegte Eigennamen: Namenintegration und Namentranslation im Sprachenpaar Deutsch-Ungarisch

TRANSLATOLOGIE – Studien zur Übersetzungswissenschaft, Band 30

Hamburg , 234 Seiten

ISBN 978-3-339-12498-2 (Print)
ISBN 978-3-339-12499-9 (eBook)

Zum Inhalt

Ein Denotat (Orte, Institutionen, Kunstwerke, sogar Personen) kann gleichzeitig über mehrere Eigennamen verfügen: Dresden (dt.), Drezda (ung.), Drážďany (tsch.), Drezno (poln.), Drježdźany (sorb.), Dresde (frz.) usw. Die Mehrnamigkeit von Denotaten entsteht einerseits – auf spontanem Wege – durch Kulturvermittlung oder Sprachenkontakte, im mehrsprachigen Umfeld und/oder an Sprachgrenzen, andererseits durch eine bewusste translatorische Tätigkeit.

Den Untersuchungsgegenstand der Arbeit bildet diese „sprachbedingte Formverschiedenheit von Eigennamen“ (Back 2002), die seit langem bekannt ist und zu den intensiv erforschten Gebieten der Onomastik gehört. Die Arbeit bietet einen Überblick über das Phänomen der Mehrnamigkeit im Sprachenpaar Deutsch-Ungarisch. Dabei wird auf der einen Seite auf historisch entstandene Namenpaare und die sprachlichen Abläufe der Namenintegration fokussiert, auf der anderen Seite auf die verschiedenen Verfahren bei der Wiedergabe von Eigennamen in Texten, d.h. durch Translation entstandene Namenäquivalente. Die Fragen der Namentranslation werden auch im Lichte einer empirischen Untersuchung vor Augen geführt.

Schließlich wird vorgestellt, auf welche Art und Weise zweisprachig auftretende Eigennamen – im Sprachenpaar Deutsch-Ungarisch – in lexikographischen Werken, Namenbüchern und Namenlisten wiedergegeben werden.

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