Tagungsband: Universelles und Kulturbedingtes im Strafrecht

Universelles und Kulturbedingtes im Strafrecht

Erstes Taiwanesisch-Japanisch-Deutsches Strafrechtsforum, Kaohsiung 2018

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 447

Hamburg 2020, 204 Seiten
ISBN 978-3-339-11816-5 (Print), ISBN 978-3-339-11817-2 (eBook)

Behandlungsabbruch, Internationales Recht, Japan, Kaohsiung, Korruption, Kronzeuge, Kulturkonflikt, Rechtskultur, Rechtstradition, Rezeption, Sterbehilfe, Strafrecht, Strafrechtsforum, Taiwan

Zum Inhalt

Der Sammelband führt die wissenschaftlichen Beiträge des unter dem Generalthema „Universelles und Kulturbedingtes im Strafrecht” im November 2018 an der National University of Kaohsiung (NUK) veranstalteten ersten Taiwanesisch-Japanisch-Deutschen Strafrechtsforums für die Fachöffentlichkeit zusammen. Das trilateral ausgerichtete Forum hat sich eingehend mit der wechselseitigen Entwicklung der Strafrechtsordnungen von Deutschland, Japan und Taiwan aus rechtshistorischer und rechtspolitischer Perspektive befasst. Behandelt wurden dabei neben klassischen dogmatischen Fragestellungen (Versuchsstrafbarkeit, Strafantrag als Verfolgungsvoraussetzung, Lebensschutz in Gefährdungssituationen, Opferbeteiligung am Strafverfahren, Strafgerechtigkeit und Gefährdungsdelikte) im Schnittfeld von Rechtstradition und modernem Staat angesiedelte Rechtsfragen (Familienethik als Korrektiv des Strafrechts, Aussagen eines Kronzeugen auf sanktionsrechtlicher Ebene, Stammesrecht als Rechtfertigungsgrund) sowie aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen auf dem Gebiet des Medizinstrafrechts (Sterbehilfe, Behandlungsabbruch) und der Korruptionsbekämpfung – stets im Kontext der jeweiligen nationalen Rechtsordnung und der kulturellen Wertvorstellungen der drei beteiligten Länder.



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