Forschungsarbeit: E-Sport im deutschen Profifußball

E-Sport im deutschen Profifußball

Zwischen digitalem Vermarktungsinstrument und offiziell anerkannter Sportart

Sportökonomie in Forschung und Praxis, Band 24

Hamburg , 142 Seiten

ISBN 978-3-339-11686-4 (Print)
ISBN 978-3-339-11687-1 (eBook)

Zum Inhalt

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Der deutsche E-Sport-Markt boomt und zunehmend mehr Fußball-Bundesligavereine investieren in den digitalen Sport, in dem sie E-Sportler/-innen unter Vertrag nehmen oder eigene E-Sport-Abteilungen in den Verein integrieren. Trotz dieser Verzahnung von klassischem Sport und E-Sport wurde der digitale Sport hierzulande bislang noch nicht offiziell als Sportart anerkannt. Somit stellt sich die Frage, warum der E-Sport so interessant für Fußballvereine ist und welche Auswirkungen sich aus der Fußball-E-Sport-Symbiose sowohl für den Profifußball als auch für den E-Sport ergeben.

Antworten und ausführliche Hintergrundinformationen rund um die rasante Entwicklung und Professionalisierung des E-Sports in Deutschland liefert die Arbeit „E-Sport im deutschen Profifußball – zwischen digitalem Vermarktungsinstrument und offiziell anerkannter Sportart“.

Mit Hilfe von Experteninterviews mit ausgewählten Entscheidern aus verschiedenen Bereichen des E-Sports und des Profifußballs gelingt es hierbei, die kontrovers diskutierte Fußball-E-Sport-Symbiose aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, zu analysieren und zu bewerten.

Ziel ist es, einen umfangreichen Einblick in die Welt des E-Sports in Deutschland zu ermöglichen, die sich nach wir vor dynamisch entwickelt und viele Bereiche vor Herausforderungen stellt.

So stehen neben einer definitorischen Einordnung und Charakterisierung des E-Sports vor allem Diskussionen rund um die sportpolitische und rechtliche Anerkennung des digitalen Sports im Vordergrund der Arbeit. Darüber hinaus wird die Organisationsstruktur des E-Sports beschrieben und es erfolgt ein struktureller Vergleich mit dem Profifußball. Ferner werden die verschiedenen E-Sport-Strategien der Fußballvereine betrachtet und auf die Bedeutung des E-Sports als Kapitalisierungs- und Vermarktungsinstrument eingegangen.

Die Experteninterviews runden die Arbeit mit exklusiven Einblicken und Meinungen zur Fußball-E-Sport-Symbiose ab. Interviewt wurden u. a. Martin Müller, Vizepräsident des eSport-Bund Deutschland e. V. sowie die E-Sport-Verantwortlichen der Fußball-Bundesliga-Vereine VfL Wolfsburg und VfL Bochum. Darüber hinaus nimmt Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales, Stellung zur Aufnahme des E-Sports in den Koalitionsvertrag.

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