Sammelband: Slawisch-deutsche Begegnungen in Literatur, Kultur und Sprache II

Slawisch-deutsche Begegnungen in Literatur, Kultur und Sprache II

Begegnungsorte

Studien zur Germanistik, Band 89

Hamburg 2020, 214 Seiten
ISBN 978-3-339-11582-9 (Print), ISBN 978-3-339-11583-6 (eBook)

Czernowitz, Didaktik, Interkultureller Austausch, Jüdische Literatur, Literaturwissenschaft, Marburger Neukantianismus, Mehrsprachigkeit, Politik und Sprache, Raumkonstellation, Sprachwissenschaft, Theater, Tristanmotiv

Zum Inhalt

Mit dem Band „Slawisch-deutsche Begegnungen in der Literatur, Kultur und Sprache II. Begegnungsorte“, herausgegeben von Aleksandra Bednarowska, Beata Kołodziejczyk-Mróz und Piotr Majcher, wird der internationale Zyklus von Diskussionen fortgesetzt, dessen Ziel in einem wissenschaftlichen Austausch der Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaftler, die sich mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa beschäftigen, liegt. Der Fokus der zehn Beiträge aus Deutschland (Iveta Leitane), Polen (Aleksandra Bednarowska, Joanna Godlewicz-Adamiec, Piotr Hapanowicz), Tschechien (Karl-Heinz Gmehling, Jan Kubica) Serbien (Aleksandra Breu und Dragana Francišković), Spanien (Irina Ursachi) und den USA (John Frederick Bailyn, Marc W. Clark) liegt auf der Wechselbeziehung zwischen den Völkern, die Gebiete in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bewohnten. Die Kontakte zwischen Individuen, die unterschiedlichen Ethnien und Kulturen angehörten, fanden in verschiedenen Begegnungsorten statt. Das waren Sphären der Auseinandersetzung, der Verhandlung und der Mischung der dominanten Kultur der Deutschen und Österreicher mit der dominierten Kultur der Slawen. Diese Begegnungen widerspiegelten die politischen Machtverhältnisse, die auf diesen Gebieten herrschten. Im Charakter waren sie dynamisch, mehrdeutig und vielfältig, trugen zu den kulturellen und sprachlichen Überschneidungen und zur Entstehung von neuen Handlungs- und Denkmustern bei und haben die Identität Europas geprägt. An der kulturellen Diversität dieses Zwischenraums zwischen den westlichen und östlichen Kulturen hatten auch Angehörige nicht-slawischer Minoritäten z.B. Juden, Ungarn, Rumänen, Sinti und Roma einen wichtigen Anteil.

Folgende Themen werden im Band angesprochen: räumliche und intellektuelle Grenzen, Fremdheit der Anderen und unsere eigene Fremdheit, die Transformation des Selbst in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Sprache und Politik, Städte, literarische Salons, Universitäten, Theater, Klassenzimmer als Begegnungsorte zwischen den Kulturen.



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