Doktorarbeit: The dark side of international assignments – An investigation of dangerous foreign work environments and discriminatory behavior against expatriates

The dark side of international assignments –
An investigation of dangerous foreign work environments and discriminatory behavior against expatriates

Personalwirtschaft, Band 62

Hamburg 2020, 174 Seiten
ISBN 978-3-339-11474-7 (Print), ISBN 978-3-339-11475-4 (eBook)

Auswanderungsbereitschaft, cross-cultural adjustment, dangerous environments/gefährliche Umgebung, discrimination, Diskriminierung, Expatriate Management, expatriation willingness/Auswanderungsbereitschaft, Globale Mobilität, Globalisierung, global mobility, Internationales Personalwesen, international human resource management, kulturelle Anpassung, language, personality, Personalwesen

Zum Inhalt

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Internationale Entsendungen können sowohl für die entsende Organisation als auch für Expatriates von Vorteil sein. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Faktoren, die sich möglicherweise nachteilig auf die Planung und / oder Durchführung einer internationalen Entsendung auswirken. Diese Doktorarbeit entwickelt eine Konzeptualisierung dieser Faktoren und unterscheidet zwischen intrapersonalen, interpersonalen, organisatorischen und umweltbezogenen Faktoren. Sie liefert dabei neue empirische Erkenntnisse zu mehreren Aspekten, die mit ebendiesen Faktoren zusammenhängen. Diese Dissertation setzt sich aus drei Forschungsbeiträgen zusammen, die sich jeweils mit spezifischen „Schattenseiten“ internationaler Entsendungen befassen. Das erste Forschungspapier untersucht die Entsendungsbereitschaft von Individuen im spezifischen Kontext internationaler Entsendungen, die den Umzug in gefährliche Umgebungen beinhalten. Es stützt sich auf die Erwartungswerttheorie und das HEXACO-Persönlichkeitsmodell und untersucht, inwieweit das Sicherheitsniveau eines Gastlandes die Richtung oder Stärke der Beziehung zwischen den HEXACO-Persönlichkeitsmerkmalen und der Entsendungsbereitschaft eines Individuums beeinflusst. Das zweite Forschungspapier untersucht den Einfluss der Sprachkenntnisse des Gastlandes auf die interkulturelle Anpassung von Expatriates im Kontext terroristisch bedrohter Umgebungen. Es integriert das Expatriate Adjustment Modell in Literatur, die auf der Theorie der sozialen Identität basiert, und untersucht die Auswirkungen sowohl der Angst vor Terror als auch der Sprachkenntnisse des Gastlandes auf die interkulturelle Anpassung. Das dritte Forschungspapier untersucht Ethnizität und Alter als Merkmale, die diskriminierendes Verhalten gegenüber Expatriates auslösen können. Es stützt sich auf die Statuskonstruktionstheorie und untersucht empirisch den Einfluss von Ethnizität und Alter auf diskriminierendes Verhalten gegenüber Expatriates.



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