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Dissertation: Determinanten der fachübergreifenden Zusammenarbeit in der Entwicklung von digitalisierten Kombinationsprodukten

Determinanten der fachübergreifenden Zusammenarbeit in der Entwicklung von digitalisierten Kombinationsprodukten

Eine empirische Untersuchung von operativen Gestaltungsfaktoren in der pharmazeutischen Industrie

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 517

Hamburg 2020, 328 Seiten
ISBN 978-3-339-11390-0 (Print), ISBN 978-3-339-11391-7 (eBook)

Agiles Projektmanagement, Betriebswirtschaft, Drug Device Combination Product, eHealth, Fachübergreifende Zusammenarbeit, Gesundheitswesen, Hybrides Projektmanagement, Innovation, Innovationsmanagement, Open Office, Open Space, Pharma, Pharmazeutische Industrie, Projektmanagement, Technik & Ingenierwissenschaft, Unternehmensführung & Organisation

Zum Inhalt

deutsch | english

Diese Forschungsarbeit zeigt dem Management von hochtechnologischen Produktentwicklungen validierte Empfehlungen auf, wie auf operativer Ebene die fachübergreifende Zusammenarbeit von Projektteams signifikant verbessert werden kann. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der agilen Projektmanagementmethode welche u. a. vielfach im Rahmen von hybriden Projektmanagement in der Praxis eingesetzt wird. Die Ergebnisse liefern dem Praktiker wertvolle Hinweise wie durch die validierten Erfolgsfaktoren a.) Büroraumgestaltung, b.) Eigenverantwortung von Projektteams und c) Art und Weise der Kommunikation vor dem Hintergrund der Digitalisierung zum einen die fachübergreifende Zusammenarbeit und zum anderen die Projektperformance verbessert werden kann. Die Ergebnisse zeigen insbesondere auch wie durch die richtige Wahl und Anwendung von diesen Erfolgsfaktoren Entwicklungsprojekte im Hinblick auf die Zielerreichung, Budgeteinhaltung und Risikobegrenzung positiv als auch negativ beeinflusst werden können. Insbesondere die aktuelle Diskussion zum Thema Open Space wird hier aus praktischer Sicht durch die Untersuchung von realen Entwicklungsprojekten um neue Erkenntnisse bereichert. Hintergrund der Forschungsarbeit ist die Trendwende, welcher sich die pharmazeutische Industrie ausgesetzt sieht. Diese entwickelt sich vom Hersteller von primär chemischen Erzeugnissen zu einem Servicedienstleister mit Behandlungskonzepten aus einer Hand. Im Rahmen dieser Transformation steht die pharmazeutische Industrie vor der aktuellen Herausforderung wie digitalisierte Kombinationsprodukte zielgerichtet entwickelt werden können. Dies vor dem Hintergrund, dass u. a. durch den demografischen Wandel und Einsparungen im Gesundheitssystem Ressourcen begrenzt sowie Entwicklungszeiten durch den Wettbewerbsdruck verkürzt sind. Aufgrund der Komplexität als auch Planungssicherheit werden Entwicklungsprojekte in der pharmazeutischen Industrie vielfach mittels hybridem Projektmanagement gesteuert. In der Literatur wird die fachübergreifende Zusammenarbeit als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beschrieben. Es finden sich allerdings keine direkten Handlungsempfehlungen, wie eine solche Entwicklung aus operativer Sicht in der Projektausführung verbessert werden kann. Auch ist fraglich ob die bisherigen Erkenntnisse, welche primär aus Sicht der oberen Management abgeleitet wurden, nicht einem Bias unterliegen. Aus diesem Grund fokussiert sich diese Arbeit darauf zu evaluieren, welche Gestaltungsfaktoren im Hinblick auf die verschiedenen Hierarchieebenen tatsächlich wichtig sind und welchen Einfluss diese in der Praxis haben. Zusammenfassend bietet das Werk neue Erkenntnisse für die forschende Gemeinschaft im Rahmen der Themengebiete Technologie- und Innovationsmanagement und dem Praktiker neue und wertvolle Erkenntnisse wie die fachübergreifende Zusammenarbeit und damit die Projektausführung deutlich verbessert werden kann. Dies nicht nur in der pharmazeutischen Industrie, sondern auch in anderen vergleichbaren Industriezweigen.



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