Dissertation: Moral Hazard in F&E-Kooperationen

Moral Hazard in F&E-Kooperationen

Monitoring auf Basis innovationspotentialbezogener Kennzahlen

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 501

Hamburg 2019, 758 Seiten
ISBN 978-3-339-10452-6

Betriebswirtschaft, Controlling, F&E-Controlling, F&E-Kooperationen, Forschung und Entwicklung, Innovation Performance Measurement, Innovationsmanagment, Innovationspotential, Intellektuelles Kapital, Kennzahlensysteme, Kooperationen, Leistungskontrolle, Monitoring, Moral Hazard, Opportunismus, Organisation, Potentialanalyse, Unternehmensbewertung

Zum Inhalt

In einer Wissensgesellschaft kommt Kooperationsbeziehungen im Forschungs- und Entwicklungsbereich eine immer größere Bedeutung zu. Dabei sind neben der Ressourcenausstattung der Kooperationspartner insbesondere die projektbezogenen Leistungsbeiträge erfolgskritisch. Aufgrund der hohen Intransparenz von F&E-Prozessen sowie der Bedeutung immaterieller F&E-Ressourcen lassen sich diese allerdings nur schwer operationalisieren. Die Erfassung und Bewertung F&E-bezogener Leistungsbeiträge stellt das Controlling infolgedessen vor besondere Herausforderungen. Die Ausnutzung von Handlungsspielräumen in Form suboptimaler Leistungen kann den Projekterfolg schmälern und Kooperationsbeziehungen zum Erliegen bringen.

Vor diesem Hintergrund entwickelt die Autorin ein kennzahlenbezogenes Monitoring-Konzept zur Erfassung und Evaluation von Leistungsbeiträgen in interorganisationalen F&E-Projekten. Gegenstand der Kontrolle ist dabei das vorhandene bzw. aktivierte Innovationspotential eines Kooperationspartners. Dabei ergeben sich sowohl Bezugspunkte zur F&E-bezogenen Unternehmensbewertung als auch zur Partnerselektion, da der Bewertungsrahmen ebenfalls als Grundlage für Kompetenzprofile fungieren kann.



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