Sammelband: Sportökonomie im Kontext von Governance & Gesellschaft

Sportökonomie im Kontext von Governance & Gesellschaft

Sportökonomie in Forschung und Praxis, Band 20

Hamburg 2018, 170 Seiten
ISBN 978-3-339-10262-1

Amateursport, Betriebswirtschaft, Corporate Governance, Diversität, Doping, Financial Fair Play, Governance, Profisport, Soziologie, Sportmanagement, Sportökonomie, Third Party Ownership, Volkswirtschaft

Zum Inhalt

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Sportökonomie und Sportmanagement sind die beiden tragenden Teildisziplinen im Rahmen einer wirtschaftswissenschaftlichen Betrachtung auf den Sport und seine Akteure. Während Sportökonomie vor allem volkswirtschaftliche Fragestellungen thematisiert, wendet sich Sportmanagement den betriebswirtschaftlichen Aspekten des Sports zu. Auch wenn zumeist der Profisport, nicht zuletzt wegen der medialen Aufmerksamkeit, als dominierendes Analysefeld fungiert, adressieren grundsätzlich beide Teildisziplinen auch den Amateur- und Freizeitsport sowie die Interaktion zwischen eben jenen Teilbereichen des Sports und bieten dadurch auch interdisziplinären Anschluss.

Ziel dieses Sammelbands und seiner Beiträge ist es, den Fokus auf Sportökonomie mit einem deutlichen Themenbezug zu den Feldern „Governance“ und „Gesellschaft“ zu setzen und somit auf diesen Feldern einen interdisziplinären Kontext für Sportökonomie zu schaffen. Beide Felder sind bewusst definitorisch weit gefasst worden. Der Anspruch des Sammelbands besteht zudem darin, dem Leser intersubjektiv nachvollziehbar die jeweils in den Beiträgen eingenommene Untersuchungsperspektive im Hinblick auf die aufgeworfene Fragestellung zu begründen. Es geht also in den Beiträgen nicht darum, eine möglicherweise existierende Grundsatzantwort dem Leser zu liefern, sondern praxisnah jeweils perspektivenindividuelle Antworten zu geben.

Es wird ein breites Spektrum an Themenkreisen durch das Portfolio an Beiträgen adressiert und reicht von der Analyse der Wirksamkeit von Governance-Instrumenten im Sport, über die Diskussion über den Einsatz so genannter Third-Party-Ownership-Konstruktionen als Finanzierungsinstrument im Profifußballsport, zu Überlegungen über einen möglichen Überarbeitungsbedarf des Curriculums im Sportunterricht an deutschen Schulen bis hin zu einer Analyse, ob es eine Medienquote zur Sicherstellung einer gendergerechte Berichterstattung im Sport bedarf.



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