Forschungsarbeit: Der Mythos der Kommunikationslosigkeit von Menschen mit Autismus und seine Folgen

Der Mythos der Kommunikationslosigkeit von Menschen mit Autismus und seine Folgen

Soziologische Theorien in der Diskussion, Band 8

Hamburg 2018, 166 Seiten
ISBN 978-3-339-10166-2

Autismus, Autismus-Spektrum-Störung, Kommunikation, Kommunikationslosigkeit, Kommunikationsmodelle, Paradoxien, Paul Watzlawick, Peter Schmidt, Psychologie, Schulz von Thun, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik

Zum Inhalt

deutsch | english

Dieses Buch soll versuchen zu unterstützen und aufzuklären im Bereich der Kommunikation von Menschen mit Autismus. Hier soll dargestellt werden, wie die Kommunikation besser gelingen kann, indem man ein paar wichtige Hinweise im Hinterkopf behält.

In diesem Zusammenhang setzt sich die These auseinander mit den Themen:

1. Autismus: hierbei wird zuerst Autismus genauer unter die Lupe genommen, um die Besonderheiten aufzuzeigen, aber auch die eigene Sicht von Autisten zu präsentieren (Kapitel 3.6.). Hierzu unterstützend wurde ein Interview mit einem Autisten geführt und seine Sichtweisen zu den Themen der Thesis erfragt (Kapitel 6)

2. Kommunikation(Kapitel 4), hierbei wird spezifisch in einem eigenen Kapitel (5) auf die Theorien von Paul Watzlawick zusätzlich eingegangen. Im Kapitel der Kommunikation, wird die Kommunikation anhand von Definitionen und verschiedener Bereiche dargestellt und ihre Wichtigkeit im gesellschaftlichen Leben aufgeführt. Das Kapitel zu Paul Watzlawick beschreibt vorrangig seine Thesen der Axiome und Paradoxien, des Konstruktivismus und der gestörten Kommunikation.

3. Soziale Arbeit, da dies das Feld ist, an welches Sich dieses Buch einerseits richtet, anderseits natürlich auch an all jene, die es zur Unterstützung und Erweiterung ihrer Kommunikation lesen möchten. In diesem Kapitel werden alle vorangegangen Kapitel in einen Kontext zusammengebracht und in den Bezug zur Sozialen Arbeit gestellt.

Dieses Buch ist mit gezielter Absicht nicht in einer hochwissenschaftlichen Sprache geschrieben, da es jeder verstehen können soll und nicht nur jene die in diesen Feldern der Sozialwissenschaften tätig sind. Dies war der Autorin ein besonderes Anliegen, da ein Buch das beide Seiten, die der Professionellen, aber auch denen welche es ohne einen solchen Hintergrund eines Berufes oder Studiums lesen möchten, hilfreich und nützlich sein soll.

Die Thesis soll hinleiten zu einer anderen Form des Denkens bezüglich Menschen mit Autismus, weg vom Krankhaften, dass Autisten nicht kommunizieren, hin zum Gesellschaftlichen Miteinander, das Die Sprache der Autisten nur eine andere Form der Kommunikation darstellt, welches es gilt in gegenseitigem Lernen zu verbessern.

Sollte an der Titelfotographie Interesse bestehen, diese ist von Ralf Risse [alf.risse.website], welcher auch bereits in der Ausstellung und dem zugehörigen Buch „Mannheim - Bunt braucht keine Farbe“(Hrsg. Ulrich Wellhöfer, 2015, eine wundervolles Benefizprojekt) vertreten ist, bzw. war bezüglich der Ausstellung.

Link der Autorin

Die Autorin auf facebook

    

Kontakt



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben