Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Spiegelbilder“ von Stefan Höltgen

Spiegelbilder

Strategien der ästhetischen Verdopplung in den Filmen von David Lynch.

2. überarbeitete und aktualisierte Auflage

Hamburg , 204 Seiten

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Stefan Höltgen gelingt ein Vorhaben, an dem vor ihm viele gescheitert sind: nämlich Klarheit zu schaffen, statt sich distanzlos in spekulativ-kryptischen Deutungen zu verlieren. Er bleibt ganz nah am filmischen Text und legt großen Wert auf die Belegbarkeit seiner Thesen. […] Er […]

Zum Inhalt

„Der Apparat der Lynch-Exegese wächst schnell.“ David Lynch gilt als einer der Filmautoren, die dadurch, dass sie die Zuschauer ernst nehmen und jenseits jeglicher Berieselung Filme drehen, die sich eindeutigen Lesarten sperren, beim Publikum, bei der Filmkritik und nicht zuletzt innerhalb der akademischen Diskussion ‘beliebt‘ sind.

An Lynchs Filmen lassen sich zahlreiche Phänomene filmischer Wirkung extrapolieren. Diese Studie untersucht stellvertretend drei Werke aus seinem Œuvre: BLUE VELVET (1986), TWIN PEAKS – FIRE WALK WITH ME (1992) und LOST HIGHWAY (1996).

Der vorliegende Band stellt die zweite, überarbeitete Auflage des 2001 erschienenen Buches dar.

Bibliografische Daten

Autor Stefan Höltgen
Titel Spiegelbilder
Untertitel Strategien der ästhetischen Verdopplung in den Filmen von David Lynch.
Seiten 204
Erscheinungsjahr 2012
Ort Hamburg
Auflage 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage
ISBN (Print) 978-3-8300-5964-6
eISBN (eBook) 978-3-339-05964-2
Schriftenreihe Schriften zur Medienwissenschaft
Band 30

Rezension

Stefan Höltgen gelingt ein Vorhaben, an dem vor ihm viele gescheitert sind: nämlich Klarheit zu schaffen, statt sich distanzlos in spekulativ-kryptischen Deutungen zu verlieren. Er bleibt ganz nah am filmischen Text und legt großen Wert auf die Belegbarkeit seiner Thesen. […] Er stiftet eine Ordnung der Dinge, die man für unentwirrbar gehalten hatte. Statt in guter Gesellschaft an der Oberfläche zu kratzen, dringt Höltgen in die Metaschichten vor. Er begreift David Lynch fernab aller optischen Schockeffekthascherei und gewollten psychologischen Verunsicherung als einen Filmanalytiker, der mit seinem Gesamtwerk den Versuch unternimmt, Filmtheorie abzubilden.

Zum Autor

Stefan Höltgen studierte von 1996 bis 2000 Germanistik, Philosophie, Soziologie und Medienwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. 2008 promovierte er im Bereich Medienwissenschaften an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Derzeit lebt und arbeitet er als Journalist, Publizist und forscht und lehrt als Medienwissenschaftler in Berlin.

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