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Verlagsprogramm

: Zum Zusammenspiel von Instrument, Experiment und Theorie

Zum Zusammenspiel von Instrument, Experiment und Theorie

Rotverschiebung im Sonnenspektrum und verwandte spektrale Verschiebungseffekte von 1880 bis 1960

Schriften­reihe natur­wissen­schaftliche Forschungs­ergebnisse, Band 58

Hamburg 1998, 1038 Seiten
ISBN 978-3-86064-730-1

Rezensionen

, 2003, 94: 1

» This, in sum, is a multifaceted and comprehensive book, one that anyone concerned with the history and philosophy of science should study and contemplate. «

, Januar 2001

» Seine Fallstudie ist zudem eine profunde Geschichte der Spektroskopie, die mit ihrer überwältigenden Fülle an Literaturhinweisen geradezu zu weiterführenden Untersuchungen einlädt. «

, 1999

» [...] the book is clearly written and structured and Hentschel does his best to help his readers not losing their way in the jungle of details «

Experimentalsystem, Experiment, Theorie, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte, Rotverschiebung, Sonnenspektrum, Verschiebungseffekt, Naturwissenschaft

Zum Inhalt

Sind Experimente theorienbeladen? In welchem Sinn haben sie ein Eigenleben? Welche Bedeutung hat die Entwicklung und Verbesserung neuer Instrumente? Wie bilden sich Experimentalsysteme und -kulturen heraus und welche Faktoren bestimmen ihre weitere Entwicklung?

Dies sind einige der systematischen Leitfragen, denen der Autor in dieser Studie anhand des Beispiels der facettenreichen Geschichte der sogenannten Rotverschiebung im Sonnenspektrum nachgeht.

Obwohl dieser scheinbar geringfügige Effekt bereits um 1890 von Mitarbeitern Henry A. Rowlands in Baltimore gefunden wurde, dauerte es 7 Jahrzehnte, bis die Erkenntnisse über die Vorgänge in der Sonnenatmosphäre und die sonstigen Einflussfaktoren eine einigermaßen befriedigende Übereinstimmung der theoretischen Modelle mit gemessenen Daten ermöglichten. Aufgrund des ungewöhnlich lange anhaltenden Wechselspiels von Entwicklung und Verbesserung von Instrumenten, damit angestellten Experimenten und daraus abgeleiteten Hypothesen, Modellen und Theorien eignet sich dieser Fall hervorragend zu einer zeitlupenartigen Untersuchung der Wissenschaftsdynamik, die u.a. zu einer um 1960 rapide zunehmenden Vernetzung von etwa 20 Forschungssträngen führte.

Der Autor entwickelt für die wissenschaftshistorische und -theoretische Analyse der Dynamik von Experimentalsystemen, von denen viele zum ersten Mal wissenschaftshistorisch behandelt werden, neue, z.T. diagrammatische Methoden. Die Arbeit basiert auf etwa 6000 einschlägigen publizierten Texten, auf bislang unveröffentlichten Materialien aus 26 Archiven und Informationen beteiligter Zeitzeugen.

Zum Autor

Dr.rer.nat.habil. Klaus Hentschel studierte Physik und Philosophie in Hamburg. 1989 promovierte er über philosophische Interpretationen der Relativitätstheorie durch Zeitgenossen Albert Einsteins. Seit 1992 lehrt und forscht er am Institut für Wissenschaftsgeschichte der Universität Göttingen. 1996/97 war er Fellow des Dibner Institute for the History of Science and Technology am MIT. Er ist u.a. Herausgeber mehrerer Briefwechsel Ernst Machs und Hans Reichenbachs, einer Anthologie zum Thema "Physik und Nationalsozialismus" sowie Verfasser zahlreicher Zeitschriftenartikel.

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