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Forschungsarbeit: Ordnung in der Vielfalt – Klassifikation sportmotorischer Aufgaben

Ordnung in der Vielfalt – Klassifikation sportmotorischer Aufgaben

Schriften zur Sport­wissenschaft, Band 134

Hamburg 2016, 152 Seiten
ISBN 978-3-8300-8724-3

Bewegungswissenschaft, Klassifikation, Praxis der Sportarten, Sportartentheorie, Sportbiomechanik, Sportmotorik, Sportwissenschaft, Taktik, Taktiktraining, Technik, Techniktraining, Trainingswissenschaft

Zum Inhalt

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Der Sport entwickelt sich außerordentlich dynamisch. Das Feld sportlicher Tätigkeiten vergrößert sich ständig durch neue Trends und Events. Die Sportarten und ihre Disziplinen können kaum gezählt und noch weniger im Detail überblickt werden. Selbst die Sportwissenschaft scheint angesichts der unüberschaubaren Vielfalt existierenden Sportarten und Aktivitäten resignieren zu wollen. Diese Schrift versucht ungeachtet dessen, Ordnung in die Vielfalt zu bringen.

Sportliches Leisten, das Leistungsstreben und der sportliche Leistungs­vergleich sind ursprüngliche und wesensbestimmende Merkmale der sportlichen Tätigkeit. Unsere Klassifikation erfolgt deshalb unter dem übergreifenden Zielaspekt des Leistens. Sie geht von der Struktur der sportmotorischen Aufgabe aus. Solche Aufgaben werden in den Sportarten gestellt und durch sportmotorisches Handeln gelöst. Ihre konstituierenden Bausteine sind die Handlungsziele und die Bedingungen, unter denen gehandelt wird. Die sportmotorischen Aufgaben sind im Detail nicht zu überblicken, wohl aber die Ziele einerseits und die Bedingungen anderseits. Es gelingt, acht Klassen von Zielen und sieben Bedingungsklassen zu abstrahieren und zu beschreiben. Die Handlungen zur Aufgabenlösungen bleiben absichtlich unberücksichtigt. Trotzdem werden, von den klassifizierten Aufgaben ausgehend, die besonderen Anforderungen an Taktik und Technik unter Verwendung von Beispielen aus den Sportarten diskutiert.

Die Klassifikation ordnet sportmotorische Aufgaben vollständig und eindeutig. Wir halten die gewählte Vorgehensweise für geeignet, auch neue, bisher unbekannte Aufgabenstellungen einzubeziehen. Außerdem lassen sich die Ziel- und Bedingungsklassen weiter ausdifferenzieren. Schließlich kann versucht werden, den gewählten Klassifikationsansatz auch für Aufgaben mit anderen vordergründigen Zielen, etwa des Lehrens, Lernens, Übens und Trainierens anzuwenden.

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