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Verlagsprogramm

Doktorarbeit: Improving the Effectiveness of Privacy Risk Communication in Smartphone App Ecosystems

Improving the Effectiveness of Privacy Risk Communication in Smartphone App Ecosystems

Schriften zum Mobile Commerce und zur Mobil­kommuni­kation, Band 7

Hamburg 2015, 280 Seiten
ISBN 978-3-8300-8609-3

Wirtschaftsinformatik, Informatik, Datenschutz, Privatsphäre, Smartphones, Transparenz, Android, Mobile Sicherheit

Zum Inhalt

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Smartphones sind richtige Alleskönner und sind daher nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Wir haben sie stets bei uns und sind durch sie dauernd online und erreichbar. Wenn wir etwas wissen möchten, fragen wir sie. Wenn wir einen bestimmten Ort suchen, fragen wir sie. Ist uns langweilig, spielen wir auf ihnen. Haben wir sie aber mal zu Hause vergessen, fühlen wir uns verloren. Was macht Smartphones dermaßen unverzichtbar? Es sind eben die vielen Funktionalitäten, die uns Smartphones über Millionen von „Apps“ bieten. Zudem sind moderne Smartphones sehr benutzerfreundlich und bieten eine hohe „User Experience“. Brauchen wir beispielsweise eine Empfehlung für ein gutes Restaurant in der Umgebung, müssen wir unseren aktuellen Standort nicht manuell eingeben. Apps fragen einfach direkt das Smartphone und dieses antwortet der App ohne den Nutzer zu „nerven“. Ähnlich funktioniert das mit weiteren nutzerbezogenen Daten wie die Kontakte, Kalenderinformationen, installierte Apps, Sensordaten, besuchte Webseiten oder viele mehr.

Alles schön und gut, was die Benutzerfreundlichkeit angeht. Die Kehrseite: In der Regel nutzt man dutzende von Apps, die wiederum auf verschiedene Nutzerdaten über einen langen Nutzungszeitraum zugreifen. Wenn also viele dieser Zugriffe automatisiert geschehen, ist es für Nutzer unmöglich, einen Überblick darüber zu haben, welche App auf welche privaten Daten zugegriffen hat und wie sich dies auf ihre Privatsphäre auswirkt. Datenschutzhinweise, die man beispielsweise in App Stores findet, sind hierbei selten hilfreich. Sie sind eher unverständlich und zu lang, so dass Nutzer dieser häufig nur ignorieren.

Die vorliegende Untersuchung geht genau dieses Problem an. Das Ziel dieser Forschungsarbeit war es, verständlichere Datenschutz­informationen über Apps zu entwickeln. Die Studie verfolgte dabei den innovativen Ansatz, basierend auf dem Datenzugriffsverhalten einer App, ein genaues Datenschutzprofil pro genutzter App zu erstellen und konkrete, greifbare Informationen über mögliche, datenschutzbezogene Konsequenzen abzuleiten und diese dem Nutzer zu kommunizieren. Die empirischen Ergebnisse dieser Forschung verdeutlichen, dass der neue Ansatz verständlichere Datenschutzinformationen über Apps bietet, die wirksamer über mögliche Konsequenzen informiert, eine bessere Vergleichbarkeit zwischen Apps ermöglicht und einen sichereren Umgang mit Apps fördert.

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