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Dissertation: Die Auswirkungen der Finanzkrisen auf Repurchase Agreements

Die Auswirkungen der Finanzkrisen auf Repurchase Agreements

Theoretische Modifikationen und praktische Anwendung im Interbanken­verkehr

Finanzmanagement, Band 114

Hamburg 2016, 218 Seiten
ISBN 978-3-8300-8530-0

Repurchase Agreements, Finanzkrisen, Interbankenverkehr, Besichertes Kreditgeschäft, Europäische Zentralbank, Federal Reserve System, Pensionsgeschäfte, Finanzkrise, Elektronische Handelsplattform, Spreads

Zum Inhalt

deutsch | english

Repurchase Agreements sind sowohl für Zentralbanken als auch für Geschäfts­banken ein Hauptbestandteil ihrer täglichen Geschäftspolitik und hatten während der jüngsten Finanzkrise eine tragende Funktion für die Finanzstabilität des Eurosystems. Ihr Einsatz findet je nach Adressat unterschiedliche Anwendung. So sind sie ein elementarer Bestandteil für die kurzfristige Liquiditätsbeschaffung der Geschäftsbanken. Hingegen verwenden Zentralbanken Repogeschäfte für ihre Geldmengensteuerung und beeinflussen dadurch direkt und indirekt das Finanzmanagement von Unternehmen. Sollten sich die Bedingungen für die Liquiditätsbeschaffung auf den Geldmärkten verändern, werden Geschäftsbanken ihr Kredit­geschäft und Unternehmen ihr Investitionsverhalten dementsprechend anpassen.

Die Untersuchung zeigt, welchen Einfluss Finanzkrisen auf Repo­geschäfte haben können. Unter Betrachtung vergangener Finanzkrisen mit globalem Charakter ist festzustellen, dass die jüngste Finanzkrise die größten Auswirkungen auf Repurchase Agreements hatte. Jedoch können auch einige Parallelen zu vorherigen Finanzkrisen gezogen werden. Dazu werden ausgewählte Parameter und Indikatoren für die Untersuchung heran­gezogen und durch die deskriptive Methode synthetisiert. Für zukünftige Finanzkrisen können diese Parameter und Indikatoren als Muster für die Analyse der Auswirkungen einer Finanzkrise auf Repurchase Agreements herangezogen werden. Durch die empirischen Ergebnisse wird darüber hinaus erstmalig eine Repo-Theorie formuliert, die den Anspruch hat, alle wesentlichen Bestandteile eines liquiditätsinduzierten Repogeschäfts in Beziehung zu Finanzkrisen zu setzen. Die Repo-Theorie bezieht sich dabei nicht nur auf vergangene, sondern auch auf alle zukünftigen Finanzkrisen, die signifikante Auswirkungen auf Geldmärkte haben. Darauf aufbauend wird ein Ansatz eines idealtypischen Repomarktes definiert.

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