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Verlagsprogramm

Doktorarbeit: Die zivilrechtliche Haftung von Zertifizierungs­stellen

Die zivilrechtliche Haftung von Zertifizierungs­stellen

Rostocker Schriften zum Wirt­schafts­recht, Band 18

Hamburg 2015, 400 Seiten
ISBN 978-3-8300-8519-5


Schlagworte

Zertifizierung, Produktsicherheit, Qualitätsmanagement, ISO 9001, GS-Zeichen, CE-Kennzeichnung, Dritthaftung, Expertenhaftung, Vertrauenshaftung, Prospekthaftung, Werkvertrag

Zum Inhalt

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Zertifizierungen sind in vielen Lebensbereichen anzutreffen. Dabei werden nicht mehr nur Produkte zertifiziert, sondern auch Managementsysteme oder Studiengänge oder andere Gegenstände. Zudem werden die betroffenen Themen immer vielseitiger: Zertifizierungen sind inzwischen in den Bereichen Produktsicherheit und Qualitätsmanagement vollkommen etabliert. Sie beziehen sich aber mittlerweile auch auf Arbeitssicherheit, Datenschutz, Bildung, Gesundheitsversorgung und vieles mehr.

Trotz teilweise hoher Kosten nutzen immer mehr Organisationen das Mittel der Zertifizierung. So ist ein weiterhin rasant wachsender Markt entstanden. Angesichts dieser Entwicklung stellt sich die Frage, wie belastbar die Aussagen von Zertifizierungen tatsächlich sind. Von zentraler Bedeutung für diese Überlegungen ist die Frage nach der zivilrechtlichen Haftung der Zertifizierungsstellen.

Die vorliegende Untersuchung widmet sich dieser Frage. Dabei werden zunächst verschiedene Zertifizierungssysteme mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden dargestellt. So werden entscheidende Unterschiede zwischen den gesetzlich geregelten Systemen CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen dargestellt sowie weitere Unterschiede zu rein vertraglichen Zertifizierungen wie dem VDE-Zeichen oder dem DIN-Geprüft-Zeichen und der Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen nach DIN EN ISO 9001 herausgearbeitet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird in der Folge die zivilrechtliche Haftung sowohl gegenüber dem Antragsteller als auch gegenüber Dritten untersucht. So wird zum einen das werkvertragliche Mängelrecht eingehend betrachtet, zum anderen mit der Dritthaftung von Experten ein klassisches Problem in einem neuen Gewand behandelt.

Die Untersuchung wurde von der Juristischen Fakultät der Universität Rostock als Dissertation angenommen und mit magna cum laude bewertet. Der Autor ist Rechtsanwalt in Hamburg und Mitbegründer der Gesellschaft für transparenten Datenschutz, die eine Zertifizierung für Websites anbietet. Im Sommersemester 2015 ist er zudem als Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg tätig.

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