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Doktorarbeit: Sky Marshals in der Zivilluftfahrt

Sky Marshals in der Zivilluftfahrt

Rechtliche Rahmenbedingungen des Einsatzes von Flugsicherheits­begleitern an Bord deutscher Luftfahrzeuge

Studien zur Rechts­wissen­schaft, Band 330

Hamburg 2014, 258 Seiten
ISBN 978-3-8300-8147-0


Schlagworte

Staatsrecht, Verfassungsrecht, Völkerrecht, 11. September 2001, Luftsicherheitsgesetz, Terrorismus, Luftverkehr, Polizeirecht, Bordgewalt, Luftrecht, Bundespolizei, Tokioter Abkommen, Aviation Security

Zum Inhalt

Der internationale Luftverkehr sieht sich seit dem 11. September 2001 einer völlig neuen Bedrohungslage ausgesetzt, die zu einem Paradigmen­wechsel im Umgang mit den terroristischen Gefahren für die Luftfahrt führte. Während von den westlichen Regierungen und Fluggesellschaften bisher eine Deeskalationsstrategie im Umgang mit Flugzeugentführern verfolgt wurde, muss diese angesichts irrational agierender Selbstmord-Attentäter zum Scheitern verurteilt sein. Neue Lösungsansätze wurden daher gesucht.

Viele Länder, darunter auch Deutschland, setzen seither staatliche Polizeibeamte an Bord ziviler Luftfahrzeuge ein, um eine last line of defense in der Luft zu errichten. In Deutschland sind dies Beamte der Bundespolizei, die das Flugzeug und seine Insassen vor terroristischen Anschlägen, Geiselnahmen und Entführungen schützen sollen. Über die Tätigkeit dieser Sky Marshals ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt.

Die Ausübung staatlicher Hoheitsgewalt im internationalen Luftraum wirft zahlreiche rechtliche Fragen auf. Dieses Werk untersucht daher die rechtlichen Rahmenbedingungen des Einsatzes von Flugsicherheits­begleitern. Es setzt sich mit den nationalen und internationalen Rechtsgrundlagen auseinander, beleuchtet Aufgaben und Befugnisse der Beamten und klärt das Verhältnis zur Bordgewalt des Luftfahrzeugführers. Die Besonderheiten des Schusswaffengebrauchs an Bord werden ebenso wenig außer Acht gelassen wie die wirtschaftlichen Belastungen, die den Fluggesellschaften durch die Begleitung aufgeladen werden. Ein Vergleich mit anderen Rechtskulturen setzt die deutschen Lösungen in einen internationalen Bezug.

Die doppelte Sichtweise des Autors als Pilot und Jurist verbindet dabei theoretische mit praktischen Aspekten. So werden auch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der derzeit unbefriedigenden rechtlichen Grundlagen gemacht.

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