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Verlagsprogramm

Doktorarbeit: Prospektive Unternehmens­publizität aus normativer und empirischer Sicht

Prospektive Unternehmens­publizität aus normativer und empirischer Sicht

Inter­na­tio­nale Rechnungs­legung, Band 29

Hamburg 2012, 430 Seiten
ISBN 978-3-8300-6703-0

BWL, Rechnungslegung, Normative Forschung, Empirische Kapitalmarktforschung, Inhaltsanalyse, Informationsasymmetrie, Eigenkapitalkosten, Lagebericht, Prognosebericht, Risikobericht, Chancenbericht, Disclosure, Qualität der Berichterstattung

Zum Inhalt

Der Autor setzt sich mit der prospektiven Unternehmenspublizität in Deutschland auseinander. Diese ist für Konzerne in § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB geregelt. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft ist mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Konzernlagebericht zu beur­teilen und zu erläutern. Die offengehaltenen gesetzlichen Formulierungen, die qualitativen Mängel in der vergangenen Berichtspraxis und die Informationsanforderungen der Adressaten rechtfertigen die Diskussion eines Soll-Konzepts für die prospektive Unternehmenspublizität und spiegeln zugleich dessen Bedarf wider. Dem widmet sich der Autor im ersten Teil der Untersuchung.

Die praktische Umsetzung der prospektiven Unternehmenspublizität wird im zweiten Teil empirisch analysiert. Die zukunftsorientierte Berichterstattung der Unternehmen des HDAX und SDAX ist für die Jahre von 2007 bis 2009 Gegenstand der Betrachtung. Die Inhaltsanalyse erfolgt mithilfe eines Disclosure-Indexes, welcher auf den normativ abgeleiteten Anforderungen aus dem ersten Teil basiert. Die Ergebnisse zur Umsetzung der prospek­tiven Unternehmenspublizität werden in deskriptiver Form dargestellt und anschließend gewürdigt. Hierbei wird auch auf mögliche externe Einflussfaktoren eingegangen, die zu dem qualitativen Ergebnis geführt haben. Die statistische Analyse erfolgt mithilfe verschiedener ökonometrischer Verfahren.

Die Wirkung einer qualitativ hochwertigen prospektiven Berichterstattung wird im dritten Teil thematisiert. Auf Basis von Kapitalmarktdaten wird anhand von zwei Hypothesen geprüft, ob eine hohe Qualität der prospek­tiven Unternehmenspublizität zu einer Verringerung der Informations­asymmetrie am Kapitalmarkt und zu verringerten Eigenkapitalkosten für Unternehmen führt. Die lineare Regression ist das statistische Instrument zur Untersuchung der Zusammenhänge.

Die wissenschaftliche Arbeit kombiniert die beiden dominierenden Forschungsrichtungen in der Rechnungslegungsforschung. Es wird sowohl normativ als auch positivistisch geforscht. Der Autor bedient sich dabei verschiedener Forschungsinstrumente. Das Buch richtet sich an Standardsetzer, Wirtschaftsprüfer, Dozenten und Studenten der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaften sowie Personen mit Interesse an normativen und positiven Forschungsfragen.

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