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Verlagsprogramm

Forschungsarbeit: Weibliche Sexualität im Spannungsfeld von Islamisierung und westlicher Moderne

Weibliche Sexualität im Spannungsfeld von Islamisierung und westlicher Moderne

Eine rekonstruktive Analyse von Biographien iranischer Frauen in Deutschland

Gender Studies - Inter­diszi­plinäre Schriften­reihe zur Geschlechter­forschung, Band 16

Hamburg 2010, 352 Seiten
ISBN 978-3-8300-4838-1

Rezensionen

, Oktober 2011

» [...] gibt die Studie einen tiefen Einblick in Geschlechter- und Machtverhältnisse. Noch interessanter sind die Erkenntnisse über die Einblicke in das Leben der Frauen im heutigen real existierenden "islamisierten" Iran: In Folge der Einführung von Polygamie und Zeitehe wird der öffentliche Diskurs über Sexualität indiskret und direkt vom Staat geleitet. [...]. «

, 22.2.2011

» Die Arbeit ist eine gut lesbare, gleichwohl wissenschaftlich anspruchsvoll geschriebene empirische Studie über die Lebensverläufe von vier iranischen Migrantinnen, insbesondere deren sexuelle Entwicklung und sexuellen Vorstellungen im Herkunfts- und im Aufnahmeland, die in verschiedene zum Thema gehörende Wissensgebiete auf dem derzeitigen Stand der Geschlechter- und Migrationsforschung einführt. «

Iran, Islam, Fundamentalismus, Frau, Geschlechterverhältnisse, Gender, Sexualität, Migration, Moderne, Körper, Biographieforschung, Qualitative Sozialforschung, Revolution, Soziologie, Sozialwissenschaft

Zum Inhalt

Entlang der Biographien iranischer Frauen wird die Wechselwirkung zwischen der staatlich fundamentalistischen Repression, den Selbst­bestim­mungs­versuche der Frauen und der weiblichen Sexualität veranschaulicht. Dargestellt wird ebenfalls die Auswirkung sozialer Tabus auf Körper und Sexualität der Frau trotz der gesellschaftlichen Begegnung mit Lebensstilen und kulturellen Errungenschaften der westlichen Moderne. Herausgearbeitet wird, beruhend auf diesen Darstellungen, warum ein gesellschaftlicher Wandel trotz der Selbst­be­stim­mungs­versuche der Frauen nicht zustande kommt, obwohl stets eine Modifizierung der Geschlechterverhältnisse und eine Erweiterung der Handlungs- und Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der Sexualität – entgegen der staatlichen Doktrin – praktiziert werden. Im Anschluss an empirischen Ergebnissen wird die Etablierung des Pluralismus und der Individualisierung als notwendige Stützen einer gesellschaftlichen Veränderung erörtert.

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