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Verlagsprogramm

Forschungsarbeit: Die soziale Dimension der Einsamkeit

Die soziale Dimension der Einsamkeit

Unter besonderer Berücksichtigung der Scham

SOCIALIA - Studien­reihe soziolo­gische Forschungs­ergebnisse, Band 93

Hamburg 2008, 260 Seiten
ISBN 978-3-8300-3475-9

Einsamkeit, Emotionen, Scham, Gefühle, Alter, Angst, Alleinsein, Emotionale Probleme, Individualisierung, Sozialwissenschaft, Soziologie

Zum Inhalt

Mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen verändern sich auch die Gefühlslagen der Menschen. Globalisierungsprozesse, die demografische Entwicklung, Individualisierung und gebrochene Biografien führen dazu, dass emotionale Probleme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Emotionen dringen somit immer stärker in verschiedene Lebensbereiche ein und können keineswegs ausschließlich der persönlichen Ebene zugeordnet werden.

Einsamkeit ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Sie zählt zu einem der größten Gefühle, die das Leben der Menschen bestimmen. Eine Beschäftigung mit der Einsamkeit ist vor allem eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie führt jedoch nicht minder zu Fragen nach dem Verhältnis zu anderen und nach den sozialstrukturellen und kulturellen Bedingungen.

Im sozialwissenschaftlichen Kontext blieb das Phänomen Einsamkeit als Thema bisher jedoch gänzlich unberührt. Einsamkeit war vielmehr ein bevorzugtes Thema benachbarter Disziplinen. Die Studie verfolgt daher das Ziel, den Nachweis einer sozialen Dimension der Einsamkeit zu erbringen, sie im Kontext der sozialwissenschaftlichen Forschung zu erfassen und sie ein Stück aus ihrer Tabuzone zu befreien. Damit soll ihre besondere Bedeutung für Subjekt und Gesellschaft hervorgehoben werden. Dem großen Rätsel Einsamkeit wird damit verstärkt sozialer Raum gegeben.

Das Phänomen der Einsamkeit steht jedoch keineswegs isoliert für sich. Es ist vor allem begleitet von Gefühlen der Angst und Scham. Einsamkeit an sich ist für zahlreiche Menschen bereits äußerst beschämend. Die Erfahrung tiefer Beschämung kann zudem letztlich nur in der Einsamkeit überwunden werden.

Das besondere Verhältnis von Einsamkeit und Scham wird daher rekonstruiert und ihre Verbindung exemplarisch herausgefiltert.

Link der Autorin

www.institutbohn.de

    

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