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Doktorarbeit: Tao Xingzhi (1891-1946) und Adolf Reichwein (1898-1944)

Tao Xingzhi (1891-1946) und Adolf Reichwein (1898-1944)

Zwei Reformpädagogen im Vergleich

Schriften zur Kultur­wissenschaft, Band 25

Hamburg 1999, 337 Seiten
ISBN 978-3-8300-0005-1

Tao Xingzhi, Adolf Reichwein, Bildungsreform, Reformpädagogik, Schulreform, Neue Erziehung, xin jiaoyu, China, Kulturwissenschaft

Zum Inhalt

Die Bildungsreformen breiteten sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts weltweit aus und fanden in Deutschland in der "Reformpädagogik" und in China in der "Neuen Erziehung" (xin jiaoyu) ihren Ausdruck. Diese internationale Reformbewegung zeigte ein breites Spektrum moderner Schulmodelle und innovativer Erziehungskonzeptionen. Trotz mannigfaltiger bildungstheoretischer und didaktischer Varianten visierten alle Schulreformer das gemeinsame Ziel an, von der Kinderpsychologie ausgehend die eigene Aktivität und Kreativität des Kindes zu fördern und damit die überholte Lernschule zu überwinden. Dies ist auch ein wichtiger Anknüpfungspunkt für die Reformbemühungen zweier Pädagogen aus China und Deutschland, nämlich Tao Xingzhi und Adolf Reichwein, die sich zwar nie persönlich begegnet sind, aber in vielerlei Hinsicht miteinander vergleichbar sind.

Deshalb ist es das Ziel dieser Studie, durch die komparatistische Betrachtung des Lebenswegs und der reformfreudigen Erziehungsarbeit von Tao Xingzhi und Adolf Reichwein im Kontext der damals jeweils in China und Deutschland bestehenden gesellschaftlichen Voraussetzungen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer politischen Aktivitäten und pädagogischen Reformansätze aufzuzeigen. Anhand ihrer jeweiligen Begegnungen und Beschäftigungen mit Deutschland und China wird außerdem die zeitgeschichtliche Entwicklung der politischen und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern betrachtet. Schließlich werden am Beispiel von Tao Xingzhi die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in China einsetzenden Auseinandersetzungen mit der konfuzianischen Kulturtradition einerseits und mit dem westlichen Gedankengut, insbesondere mit dem Demokratie- und Bildungsideal, andererseits zurückverfolgt.

Mit ihrem komparativen Ansatz zielt die Arbeit darauf ab, die zwei vielseitigen Erzieherpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen sowohl unter sinologischem Aspekt als auch unter erziehungswissenschaftlichem Blickwinkel zu betrachten. Die Untersuchung ihrer politischen und pädagogischen Gedankenwelt, die vor allem anhand ihrer eigenen Schriften durchgeführt wird, wird durch die Darstellung historisch-sozialer Hintergründe unter Verwendung chinesischer und westlicher Quellen- und Sekundärliteratur unterstützt.

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