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Zum InhaltIn einer populären Vorstellung gilt Innovation oft als Ergebnis eines Gedankenblitzes bzw. der Tüftelei eines isolierten Erfinders, der in Abgeschiedenheit hinter verschlossenen Türen Probleme löst. Doch nicht erst seit Thomas Edisons "Forschungsfabrik" Menlo Park wissen wir, dass erfolgreiche Innovationen im großen Maße auf Arbeitsteilung, Kooperation und der Kombination von Wissen aus verschiedenen Quellen basiert, eben das Ergebnis eines interaktiven Prozesses zwischen verschiedenen Akteuren ist. Unter dem Schlagwort "Open Innovation" wurde in den letzten Jahren sowohl in der wissenschaftlichen als auch in der eher praxisorientierten Literatur vermehrt über einen „Paradigmenwechsel im Management von Innovationsprozessen“ gesprochen. Immer mehr Unternehmen öffnen ihren Innovationsprozess, indem sie versuchen zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene externe Partner zu integrieren. Doch gibt es auch zu viel des Guten? Wann führt die Integration bestimmter externer Akteure nicht zum Erfolg, da beispielsweise Wissen abfließt oder die Interaktionskosten zu hoch werden? In der Studie wurde deshalb deshalb der Frage nach dem optimalen Einbindungsgrad und zeitpunkt verschiedener externer Akteure nachgegangen. Denn auch wenn die empirische Literatur auf der einen Seite bei generellen Untersuchungen meist die Erfolgswirkung kooperativer Zusammenarbeit für Innovationen bestätigt, zeigten frühere fokussierte Untersuchungen sehr starke Differenzen beim Erfolgsbeitrages der Zusammenarbeit mit einzelnen externen Partnern. Während sich nahezu alle vorherigen Untersuchungen auf die Analyse eines bestimmten externen Partners beschränken, wurde in dieser Arbeit der Erfolgsbeitrag nicht nur eines einzelnen externen Wissensträgers analysiert, sondern der Beitrag von Kunden, Zulieferern, Wettbewerbern, Anbietern von komplementären Leistungen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen verglichen, um eine möglichst umfassende Analyse bezüglich der Erfolgswirksamkeit des externen Unternehmensumfeldes zu erreichen. Auf Basis einer großzahligen Untersuchung der deutschen Industrie konnten zwei wesentliche Fragestellungen beantwortet werden:
SchlagworteKundeninteraktion, Open Innovation, Innovationsgrad, Kooperation, Zulieferinteraktion, radikale Innovationen, Innovationsmanagement, Technologiemanagement, Innovationserfolg, quantitative Analyse, Wettbewerber, Hochschulen, Innovationsprozess, Timing, BetriebswirtschaftslehreAuch Sie wollen Ihre Dissertation veröffentlichen? |
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aktualisiert am 29.07.2011 17:41
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