» Die detaillierte Analyse der Arbeitsmarktpolitik Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns unter besonderer Berücksichtigung von Programmen der Euro-
päischen Union führt den Autor zu einem differenzierten Resümee: Während der Transformationsperiode gewannen zunächst die Verwaltungen einen erhelblichen Einfluss, während sich parteipolitische Differenzen erst nach einer gewissen An-
fangsphase als relevant erwiesen. Institutionelle Faktoren waren durchgehend von größerer Erklärungskraft als sozioökonomische.
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Zeitschrift für Politikwissenschaft, Zpol 3/2004
Zum Inhalt:
Das Anliegen der Untersuchung ist es, aus einer vergleichenden und praxisorientierten Perspektive die Einflussfaktoren bzw. die bestimmenden Größen der Arbeitsmarktförderung der beiden Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen im Kontext institutioneller und finanzieller Zwänge und Verflechtungsstrukturen einer Mehrebenenpolitik aufzuzeigen. Den theoretischen Rahmen für den Vergleich liefern die Policy-Analyse, ihre ergänzenden Ansätze bzw. ihre Anwendungsfelder. Neben der Europäischen Strukturfonds- und ESF-Förderung werden die Arbeitsmarktprogramme sowie die Implementations- und Finanzstrukturen der Arbeitsmarktförderung der beiden Bundesländer im Jahrzehnt zwischen 1990 und 2000 dargestellt. Auf diese Weise entsteht eine "dichte Beschreibung" der Arbeitsmarktförderung bzw. -politik in Mecklenburg-Vorpommern und im Freistaat Thüringen.
Schlagworte
Arbeitsmarktförderung,
Arbeitsmarktverwaltungsforschung,
Landesarbeitsmarktpolitik,
Europäischer Sozialfonds ESF,
Europäische Strukturfondsförderung,
Implementationsstrukturen,
Politikwissenschaft
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